| Leserbriefe |
Mantel, 4. Juli 2006 | Friedrich Janner, Weidener Str., Reinhold Hartwig, Dr.-Martin-Luther Str., 92708 Mantel Schulhaus zu vermieten! Wie die Schulleitung bekannt gab, wird im kommenden Schuljahr in der Volksschule Mantel eine neue Kombiklasse in der Jahrgangsstufe 3 und 4 eingeführt. Die Informationen aus der Vergangenheit waren doch so, dass durch das Baugebiet „Winteräcker“ genügend Schüler vorhanden sind und somit das Bestehen der Volksschule gesichert. Jetzt stellt sich nun die Frage: „Wo sind diese angekündigten Schüler (Geburtszahlen liegen vor) geblieben, welche bei einer Informationsveranstaltung vor eineinhalb Jahren schwarz auf weiß vorhanden waren?“ Wie kann man nun der Bevölkerung erklären, in der momentanen finanziellen Situation in Deutschland, in der wir uns befinden, dass man solche teuren Investitionen durchführt? Noch unverständlicher wird es, dass in drei Kilometer Entfernung in Weiherhammer für die aus Mantel abgezogenen Schüler neue Gebäude mit der Infrastruktur, welche in Mantel auf neuestem Stand vorhanden ist, errichtet werden. In drei bis vier Jahren steht in Mantel die Schule, welche in den letzten zehn Jahren für etwa fünf Millionen Euro saniert und erweitert wurde, zum Wohl der Kinder und deren Ausbildung, fast leer. Da stellt sich doch für den biederen deutschen Michl wohl die Frage: „Was ist in unserem Staate los?“ Nach welchen „göttlichen“ Eingebungen plant unsere Schulbehörde?
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Mantel, 18. Mai 2006 | Friedrich Janner, Weidener Str., Reinhold Hartwig, Dr.-Martin-Luther Str., 92708 Mantel Ist die Erschließung des Gewerbegebietes „Luderhäusl“ in Mantel den Bürgern gegenüber moralisch vertretbar? Sicher hat jeder das Recht, sich im Gewerbegebiet „Luderhäusl“ Grund zu kaufen. Aber ist es bei der Geldknappheit der Gemeinde den Einwohnern gegenüber moralisch vertretbar, dass durch den Bau von Maschinenhallen erhebliche Erschließungskosten auf die Gemeinde zukommen, ohne dass ein einziger Arbeitsplatz dort entsteht? Michael Scheiber und Hans Biller zwingen durch den Grundstückskauf die Gemeinde zur Erschließung, was eine weitere Verschuldung des Marktes bedeutet. Konnte auch in diesem Jahr eine Erhöhung der Grundsteuer vermieden werden so ist doch damit zu rechnen, dass der Markt seine finanzielle Handlungsfähigkeit aufs stärkste gefährdet. Reicht es nicht, dass die Ersteigerung von Steinfels mit einem erheblichen Verlust verbunden ist, auch der Verkauf der Grundstücke im Baugebiet „Winteräcker“ wird nicht mit einem Gewinn abgeschlossen und beim Baugebiet „Hüttener Straße“ liegen die eingesetzten Gelder brach und die Schulden steigen. Somit ist in unseren Augen eine weitere Verschuldung durch die Erschließung des Gewerbegebietes der Bevölkerung gegenüber moralisch nicht vertretbar.
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